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G o t t e s d i e n s t o r d n u n g  bis  17.12.2023
 
 
 

Mo. 04.12. Hl. Barbara, Märtyrerin, Sel. Adolph Kolping - Hausgottesdienst

17:00 Ministranten: Treff Pfarrgarten (Kreuz), Fackelwanderung zum Gradlberg - Adventfeier

 

Di. 05.12. Dienstag der 1. Adventswoche Hl. Anno, Bischof von Köln, Nikolausaktion der KLJB

9:00 Pfarrheim: Frauenfrühstück

14:30 in Lupburg: Trauergottesdienst und Urnenbeisetzung von Herrn Adolf Schätzl

 

Mi. 06.12. Mittwoch der 1. Adventswoche Hl. Nikolaus, Bischof von Myra

17:30 in See: Aussetzung, Rosenkranz und Beichtgelegenheit, Einsetzung

18:00 in See: Abendmesse

 

Do. 07.12. Hl. Ambrosius, Bischof, Kirchenlehrer

15:00 in Lupburg: Beginn der Erstbeichte tischgruppenweise, im Pfarrheim Motivauswahl für die Kommunionkerze, Bestellung des Zubehörs

18:30 in Lupburg: Abendmesse

19:00 besinnl. Adventfeier des KDFB See-Willenhofen im Gasth. Mirbeth

 

Fr. 08.12. HOCHFEST DER OHNE ERBSÜNDE EMPFANGENEN JUNGFRAU UND GOTTESMUTTER MARIA

8:30 in Lupburg: Hausfrauen- und Seniorenmesse

 

Sa. 09.12. Hl. Johannes Didacus (Juan Diego Cuauhtlatoatzin), Glaubenszeuge – Ewige Anbetung in See2.  Adventsonntag

18:00 in See: Sonntagsvorabendmesse Pfarrmesse Aufnahme der Ministranten

 

So. 10.12. 2. ADVENTSSONNTAG

9:45 in Lupburg: Sonntagsmesse

11:00 in Lupburg: Taufe

 

Mo. 11.12. Montag der 2. Adventswoche Hl. Damasus, Papst

 

Di. 12.12. Gedenktag Unserer Lieben Frau von Guadalupe

16:00 in Lupburg: Krippenspielprobe der Erstkommunionkinder in der Kirche

17:00 in Degerndorf: Abendmesse

19:00 im Pfarrheim Weihnachtsfeier des KDFB Lupburg

 

Mi. 13.12. Hl. Odilia, Äbtissin und Hl. Luzia, Jungfrau, Märtyrin
17:00 in See: Weihnachtsfeier der Ministranten im Gasthaus Mirbeth

18:00 in See: Abendmesse

 

Do. 14.12. Hl. Johannes vom Kreuz, Ordenspriester, Kirchenlehrer

19:00 in Lupburg: Bußgottesdienst

 

Fr. 15.12. Freitag der 2. Adventswoche

8:30 in Lupburg: Hausfrauen- und Seniorenmesse

 

Sa. 16.12. Samstag der 2. Adventswoche – 3. Adventssonntag

14:30 Seniorenweihnachtsfeier im Gasthaus Mirbeth in See

14:00 in Lupburg: Taufe

18:00 in Lupburg: Sonntagsvorabendmesse Pfarrmesse, Auftaktgottesdienst der Firmlinge, Friedenslichtgottesdienst der KLJB, anschl. Weihnachtsfeier der KLJB im Pfarrheim

 

So. 17.12. 3. ADVENTSSONNTAG (Gaudete)

9:00 in See: Sonntagsmesse

16:30 Waldweihnacht der KLJB: Treffpunkt an der Bachhülle

 

 

Ewiges Licht in See: Beate Achhammer – Angelika Wendlberger

 

 

Der Weihnachtspfarrbrief liegt auch dieses Jahr in der Kirche, bei der Metzgerei Hecht und der Bäckerei Maier auf und wird nicht an alle Haushalte verteilt. Bitte nehmen Sie sich an diesen Stellen den Pfarrbrief mit.

 

 

Gedanken zum 1. Adventssonntag (Mk 13,33-37)

 

Nach meiner Lehre und Gesellenprüfung ging ich ans Studieren. Ich hatte zwischen der Beendigung meines Arbeitsverhältnisses bis zur Aufnahme meines Studiums ein paar Wochen Zeit, um mich in dieser Übergangszeit ein bisschen auf das kommende Neuland einzustimmen.

Ich stellte mir „Studium“ als etwas Kräftezehrendes vor, mit viel Lesen und Denken und langen Tagen und kurzen Nächten. Schwarztee: auf den werde ich mich wohl einstellen müssen und: Halloo-Wach. Die Apotheke meines Vertrauens hatte tatsächlich dieses Durchhaltemittel. Was sollte jetzt noch schiefgehen?

Als erstes fesselte mich eine Einführung in die Soziologie. Die Stunden verflogen, die Nachtstunden vergingen und die Hilfsmittel taten ihres. Allerdings waren die Stunden des darauffolgenden Tages viel anstrengender und unlustiger. Bald merkte ich: Mit einer guten Zeiteinteilung brauche ich mir keine Nacht mehr um die Ohren schlagen. (Ein „alter Bekannter“ sagte einmal: Der Tag hat 24 Stunden, 8 zum Schlafen, 8 zum Arbeiten und 8 zum Lesen.) Und: Es geht nichts über ein gutes Zusammenspiel zwischen Wachsein und Schlaf.

Die beiden letzten Worte des Evangeliums zum 1. Adventssonntag lauten: „Seid wachsam!“

Ich glaube, wachsam kann ich nur sein, wenn ich ausgeschlafen bin. Außerdem: „was recht ist, gibt der Herr denen, die er liebt, im Schlaf.“ (Ps 127,2). So gesehen passen Wachsamkeit und Schlaf gut zusammen. Der Schlaf ist sozusagen die Grundlage der Wachsamkeit, ihr Nährboden und Kraftspender. Ein guter Schlaf ist nicht selbstverständlich, sondern ein Ereignis. Für einen guten Schlaf kann ich etwas tun, die Apotheken-Umschau lässt grüßen! Darüber hinaus: „Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.“ (Ovid, Dichter) Und auch für ein gutes Gewissen kann ich etwas tun.

Das Gewissen ist eine innere Stimme, die zum Guten drängt (Sokrates, Philosoph). Jedem Menschen ist diese Fähigkeit als Anlage mitgegeben. Dieser Gewissensanlage ist ein Drang, eine Triebkraft innewohnend, sich zu entfalten und sich selbst zu verwirklichen. Ich weiß: Selbstverwirklichung kann so oder so gesehen werden und aussehen. Ich sehe meine Selbstverwirklichung zu meinen Gunsten, zum Guten und nicht auf Kosten anderer. Sie steht unter dem Anspruch: „Werde, der du bist!“ (Pindar, Dichter)

Die beiden Worte Jesu „Seid wachsam!“ haben damit zu tun. Ich muss aufpassen, dass ich der werde, der ich bin. Dazu muss ich mich gut kennenlernen, in allen Lagen meines Lebens. Ich muss wissen, wie ich auf Dinge, Ideen, Menschen, Situationen reagiere. Was mich „heiß macht“ und was mich „kalt lässt“, was mich aufregt und was mich zufriedenstellt, was mich hindert und was mich weiterbringt, was mich erfüllt und was mich eher leer zurücklässt.

Im Grunde geht es bei der Wachsamkeit um ein Erleben der Zeit in der zur Verfügung stehenden Zeit. Dass ich die Dinge aufmerksam und mit Interesse wahrnehme, die mir die Zeit beschert. Dass ich aber auch fähig bin, die Zeit erfüllt zu erleben und den richtigen Augenblick zu erkennen vermag und die Gelegenheit beim Schopfe packen kann.

Die Bibelstelle des 1. Adventssonntags geht so (Mk 13,33-37):

„Gebt Acht und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug die Vollmacht seinen Knechten, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein. Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen. Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!“

Noch ein Gedanke: Ich kann auf eine „sterile“ Anordnung oder auf einen bloßen Befehl hin wachsam sein. Das ist nicht so prickelnd. Ich kann aus einem inneren Interesse heraus wachsam sein. Das motiviert schon eher. Und die Motivation und Bedeutung wird noch gesteigert, wenn die Wachsamkeit mit einer Vollmacht verbunden ist.

Der Bevollmächtigte steht anstelle dessen, der die Vollmacht gibt. Der Bevollmächtigte betreibt ein Geschäft für den Vollmachtgeber und statt seiner. Der Türhüter im Evangelium bekommt den Befehl zur Wachsamkeit. Ob er den als besonders motivierend empfindet?

Ich glaube schon, wenn das Verhältnis zwischen Herr und Knecht stimmt. Das ist in den Augen Jesu ein Beziehungs- und kein Machtverhältnis. Der Herr schaut auf den Knecht und der Knecht schaut auf den Herrn. Der Herr weiß, dass es ohne den Knecht nicht geht und der Knecht weiß, dass es ohne den Herrn nicht geht. Dabei kann das Verhältnis so „innig“ sein, wie wir es von der Fußwaschung Jesu oder dem Rollentausch des heiligen Martin kennen (Sulpicius Severus: Vita Sancti Martini, 2, 2. Absatz).

Ergeht auf dieser Grundlage ein Befehl an den Knecht, dann ist der getragen von Wohlwollen und Loyalität. Salopp gesagt: Der so ausstaffierte Knecht wird die Rückkehr seines Herren nicht „verpennen“. Er wird in seinem Verhalten wachsam sein: aufmerksam, gespannt, „ganz Ohr“. Dann kann er auch ruhig „den Schlaf des Gerechten“ schlafen, wissen wir doch, dass auch der alttestamentliche Samuel „ganz Ohr“ war und von Gott im Schlaf gerufen wurde und ganz wach sagte: „Rede, Herr; denn dein Diener hört!“ (1. Sam 2,9).

Ich wünsche Ihnen für die erste Adventwoche „Ganz Ohr!“ und die Aufmerksamkeit für sich und für Ihre Mit- und Umwelt, die sie braucht.

Thomas Brunnhuber (Mitglied der Kirchenverwaltung Lupburg)

 

 

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Ministrantenplan
 
 

Mo. 04.12.2023 Lupburg
17:00 Uhr Pfarrgarten Adventsfeier der Ministranten
Treffpunkt am Pfarrgarten in der Friedhofstraße, anschließend Fackelwanderung zum Gradlberg.
Bittet bringt eine Tasche für euer Weihnachtsgeschenk mit.

 

WICHTIG: Bitte gebt bis spätestens heute Bescheid wegen Sternsingen (1 oder 2 Tage).
Die Sternsingeraktion findet am 5. und 6.1.2024 statt. Wäre schön, wenn möglichst alle dabei sind.

 

Di. 05.12.2023 Lupburg
14:30 Uhr Trauergottesdienst Ferdinand P., Raphael D.

 

So. 10.12.2023 Lupburg
09:45 Uhr Sonntagsgottesdienst

Altardienst/Leuchter: Lea W., Anna D.
Sammler: Paul B., Enie H.
Weihrauch: Alicia R., Raphael D.

 

Di. 12.12.2023 Degerndorf
17:00 Uhr Abendmesse Elina L., Nelly D.

 

Do. 14.12.2023 Lupburg
19:00 Uhr Bußgottesdienst Hannes O., Jakob V.

 

Sa. 16.12.2023 Lupburg
18:00 Uhr Vorabendgottesdienst

Altardienst/Leuchter: Fritz A., Sophia G.
Sammler: Marlene M., Elias W.
Weihrauch: Annalena W., Louis A.

 
 
 
 
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Kirchgeld
Das Kirchgeld kann auch gerne auf das Konto bei der Raiffeisenbank im Oberpfälzer Jura eG IBAN: DE95 7506 9061 0004 3005 56 überwiesen werden.

 

 

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Ein Hinweis für alle, die gerne jeweils um 9:30 Uhr per Fernseher oder Internet-Stream einen Gottesdienst mitfeiern:

Willkommen | ZDF Fernsehgottesdienste

  
 
10.12.2023
Hamburg
evangelisch
 
 
17.12.2023
Österreich 
katholisch
 
 
24.12.2023
Hamburg 
evangelisch
 
 
25.12.2023
Dom, Limburg
katholisch
 
 
31.12.2023
St. Johannes Evangelist, Cappenberg
katholisch

 

 

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Institutionelles Schutzkonzept

der Pfarrei St. Barbara Lupburg zur Prävention sexualisierter Gewalt

an Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen

 

 

Inhalt:

Schutzkonzept für die Pfarrei Lupburg

Voraussetzungen der Mitarbeitenden in der Pfarrei Lupburg

Verhaltenskodex

Vorgehen bei Verdachtsfällen

Beschwerdemanagement

Qualitätsmanagement und fortlaufende Risikoanalyse

 

Schutzkonzept für die Pfarrei Lupburg

In der Pfarrei Lupburg sind an vielen Veranstaltungen, Gruppenaktionen und im Alltag im Pfarreileben Kinder, Jugendliche und sonstige Schutzbefohlene beteiligt. Im Weiteren wird der diese Gruppen umfassende Begriff ‚Schutzbefohlene‘ verwendet. Die Pfarrei Lupburg erkennt ihre Verantwortung und gibt sich darum das folgende Schutzkonzept.

Dieses soll dazu dienen, dieser Verantwortung gerecht zu werden und gegenseitige Wertschätzung und Respekt im Umgang miteinander fördern. Der Fokus der Ausführungen liegt insbesondere auf der Prävention sexualisierter Gewalt und die Sensibilisierung für die Wahrnehmung dieser. Dies liegt in der Tatsache begründet, dass sexualisierte Gewalt ein weit gefasster Begriff ist und neben den strafbaren Handlungen auch sexualisierte Handlungen unterhalb der Schwelle der Strafbarkeit umfasst.

Der Geltungsbereich der Konzeption umfasst alle direkt der Pfarrei zugehörigen Gruppierungen und solche, die sich im Zuge ihrer Arbeit in kirchlichen Räumen, genauer dem Pfarrhaus, dem Pfarrheim oder der Pfarrkirche, und allen weiteren Gebäuden und Grundstücken der Kirchenstiftungen Lupburg und Degerndorf aufhalten. Dies betrifft insbesondere die Ministranten, die direkt an die Pfarrei angegliedert sind und alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die mit ihnen arbeiten.

 

Voraussetzungen der Mitarbeitenden in der Pfarrei Lupburg

Alle volljährigen hauptamtlichen Mitarbeitenden der Pfarrei Lupburg müssen dem Kirchenverwaltungsvorstand bei Dienstantritt ein Erweitertes Führungszeugnis (EFZ) und eine unterschriebene Selbstauskunft (Anhang A) und Verpflichtungserklärung (Anhang C) aushändigen. Das EFZ ist alle fünf Jahre in der jeweils aktuellen Fassung vorzulegen.

Mit der Betreuung von Kindern und Jugendlichen wird nur Personal betraut, das neben der erforderlichen fachlichen Kompetenz auch über eine entsprechende persönliche Eignung verfügt. Die Auseinandersetzung mit Prävention von sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen wird in Bewerbungsgesprächen, während der Einarbeitungsphase sowie in weiterführenden Mitarbeitergesprächen dem jeweiligen Tätigkeitsbereich entsprechend thematisiert. Außerdem finden regelmäßig Schulungen statt, die in einem Abstand von fünf Jahren verpflichtend sind für das Personal, das in seinem Tätigkeitsbereich Kinder und Jugendliche beaufsichtigt, betreut oder vergleichbaren Kontakt zu ihnen hat.

Die Mitarbeiter sind außerdem dazu verpflichtet, dem Kirchenverwaltungsvorstand mitzuteilen, wenn gegen sie Ermittlungen beziehungsweise ein Strafverfahren wegen einer Straftat nach den §§ 171, 174 bis 174c, 176 bis 181a, 182 bis 184e, 225, 232 bis 236 StGB eingeleitet werden und falls daraufhin eine Verurteilung folgt. Der Kirchenverwaltungsvorstand kann außerhalb des genannten Turnus von jedem Mitarbeiter die Vorlage eines aktuellen

Führungszeugnisses verlangen, wenn ihm gewichtige Hinweise auf ein strafbares Verhalten des Mitarbeiters bekannt werden.

Ebenso wie die hauptamtlichen Mitarbeitenden der Pfarrei müssen auch alle ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die dauerhaft oder temporär im Kontakt zu Schutzbefohlenen stehen und das 16. Lebensjahr vollendet haben, ein EFZ vorlegen und dieses alle fünf Jahre in jeweils aktueller Fassung erneut einreichen. Dies gilt ebenso bei Veranstaltungen die bedeutend länger als einen Tag dauern oder eine Übernachtung miteinschließen. Ebenso müssen sie eine Selbstauskunft (Anhang A) und eine Verpflichtungserklärung (Anhang B) vorlegen. Jüngere Ehrenamtliche benötigen das EFZ nicht.

Für die Arbeit mit Schutzbefohlenen kann darüber hinaus nur eingesetzt werden, wer neben der formalen auch über eine entsprechende persönliche Eignung verfügt.

Die Überprüfung und Einholung der Erweiterten Führungszeugnisse wird vom Präventionsbeauftragten der Pfarrei verantwortet und durchgeführt.

 

Verhaltenskodex

Die Prävention von sexualisierter Gewalt und der grundsätzlich acht-same Umgang miteinander verlangen die Beachtung von Grundprinzipien und die Einhaltung klarer Regeln für die Kommunikation und den Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Dies erleichtert es Betroffenen und Dritten, Grenzverletzungen frühzeitig zu erkennen und zu benennen, Hilfe einzufordern und übergriffigem Verhalten Einhalt zu gebieten. Gleichzeitig schützen verbindliche Regeln und deren gewissenhafte Einhaltung das Personal und die Ehrenamtlichen vor falschen Beschuldigungen und Verdächtigungen.

 

Grundprinzipien für die Kommunikation und den Umgang

mit Kindern und Jugendlichen in der Pfarrei St. Barbara Lupburg

  • Die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes sind ausnahmslos einzuhalten.
  • Es gilt, in allen Lebens- und Arbeitsbereichen einen gewaltfreien und wertschätzenden Umgang miteinander zu pflegen.
  • Individuelle Grenzen sind zu respektieren und diesbezügliche verbale Äußerungen sowie nonverbale Signale gleichermaßen sensibel zu beachten.
  • Auf eine angemessene Wortwahl ist zu achten und eine sexualisierte Sprache sowie das Reden über die eigene Sexualität sind zu unterlassen. Dies gilt genauso für nonverbale Formen der Kommunikation.
  • Körperliche Berührungen müssen altersgerecht und der Situation angemessen sein und dürfen auch dann nur mit Zustimmung der Kinder und Jugendlichen erfolgen.
  • Die Intimsphäre von Kindern und Jugendlichen und geschützte sowie geschlechtergetrennte Räume zum Umkleiden, Schlafen, Waschen etc. sind strikt zu achten. In Kinder- und Jugendgruppen müssen entsprechende Regeln benannt und eingehalten werden.
  • Die Rechte der Kinder und Jugendlichen sind zu respektieren. In Situationen, in denen allerdings aus Verantwortungsbewusstsein gegen den Willen eines Kindes oder Jugendlichen gehandelt werden muss, ist es wichtig, dass jede Maßnahme legitimiert und nachvollziehbar ist, damit aus notwendiger Machtausübung kein unzulässiger Übergriff wird.
  • Jeglicher Übergriff gegenüber einem Kind oder einem Jugendlichen durch Dritte darf nicht zugelassen oder geduldet werden, sondern dagegen ist aktiv Stellung zu beziehen.
  • Beschwerden von Erwachsenen und genauso von Kindern und Jugendlichen werden gehört und angemessen behandelt.
  • Die Persönlichkeitsrechte von Kindern und Jugendlichen sind auch beim Gebrauch sozialer Medien und Kommunikationsmittel und bei der Veröffentlichung von Bildern zu wahren.
  • Um das Recht auf das eigene Bild zu sichern, gilt: Bildaufnahmen werden nur erstellt und veröffentlicht unter Wahrung des zuvor er-teilten schriftlichen Einverständnisses der Personensorgeberechtig-ten. Es werden keine Bilder gemacht und veröffentlicht, die Kinder oder Jugendliche bloßstellen oder von Dritten in unlauterer Weise zweckentfremdet werden können.
  • Persönliche Geschenke und andere abhängigkeitsfördernde Zuwendungen an Kinder und Jugendliche sind nicht angemessen.
  • Sogenannte Eins-zu-eins-Situationen sind zu vermeiden oder so transparent wie möglich zu gestalten. Einzelgespräche mit Kindern und Jugendlichen müssen Personensorgeberechtigten oder zumindest einer weiteren erwachsenen Person bekannt sein, sie sind nur in Diensträumen und niemals in privatem Umfeld und/oder außerhalb der regulären Arbeitszeiten zulässig und dürfen ein übliches Zeitkontingent nicht überschreiten. Der Raum für ein solches Einzelgespräch muss von außen einsehbar sein und seine Einrichtung einem Zuviel an Nähe vorbeugen. Körperkontakt ist in einer Eins-zu-eins-Situation tunlichst zu vermeiden.
  • Kinder und Jugendliche werden dazu ermutigt, bezüglich der eigenen Intimsphäre und körperlichen Kontaktes Grenzen zu setzen und sie aktiv zu schützen.

 

Vorgehen bei Verdachtsfällen

Wenn ein Kind oder Jugendlicher Kummer hat oder von einer Situation berichtet, in der er sich unwohl und bedrängt gefühlt hat, ist es wichtig, sich dem Betroffenen zuzuwenden und ihn zu ermutigen und dabei zu unterstützen, von seinen Erlebnissen zu erzählen.

Liegen aufgrund entsprechender Berichte oder eigener Beobachtungen Anhaltspunkte und konkrete Verdachtsmoment für eine Kindeswohlgefährdung – insbesondere durch sexualisierte Gewalt – vor, ist eine schriftliche Dokumentation notwendig. Sie dient der Wirksamkeit und Transparenz weiterer Maßnahmen sowie der Absicherung und dem Schutz des Personals und aller involvierter Personen.

In jedem Fall sind der Kirchenverwaltungsvorstand und/oder die Verwaltungsleitung zu informieren, welche die lückenlose und nachvollziehbare Dokumentation der Beobachtungen sowie der Verfahrensschritte gewährleisten. Der Kirchenverwaltungsvorstand und die Verwaltungsleitung veranlassen Fallbesprechungen mit dem involvierten Personal bzw. den involvierten Ehrenamtlichen und ziehen, falls erforderlich, weitere Beteiligte hinzu. Wenn der ausschlaggebende Verdacht im Rahmen dieser Beratung nicht ausgeräumt werden kann, ist vor der Einleitung weiterer Schritte die Abschätzung des Gefährdungsrisikos mit den Ansprechpartnern für Hinweise auf Sexuellen Missbrauch und ähnliche Fälle des Bistums Regensburg (https://bistum-regensburg.de/dienst-hilfe/praevention-missbrauch/sexueller-missbrauch) vorzunehmen.

Der Kirchenverwaltungsvorstand und die Verwaltungsleitung stellen die altersgerechte Einbindung des betroffenen Kindes bzw. Jugendlichen sicher sowie die Information, Beratung und Einbeziehung der Eltern bzw. der Personensorgeberechtigten, soweit hierdurch der Schutz des Kindes bzw. Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird. Sollte bereits in der ersten Aufklärungsphase deutlich werden, dass ein erhebliches Gefährdungsrisiko gegeben ist, sind notwendige Sofortmaßnahmen zum Schutz des betroffenen Kindes bzw. Jugendlichen und zur Beendigung der Gefährdung zu ergreifen.

 

Beschwerdemanagement

Um eine gelingende Prävention zu gewährleisten, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Beschwerden erforderlich.

1. Erste Ansprechpartner

Wenn Pfarrangehörige ihnen bekannt gewordene Vorfälle an die Pfarrei melden möchten, stehen ihnen in erster Linie der Pfarrer, die Pastoralreferentin und der Präventionsschutzbeauftragte der Pfarrei zur Verfügung. Diese bearbeiten die Anliegen nach bestem Wissen und Gewissen. An wen sich die Einzelnen wenden möchten, steht jedem frei.

2. Pfarrsekretärin und Mesner

Sofern die ersten Ansprechpartner nicht greifbar wären oder eine hohe Dringlichkeit vorliegt, besteht weiter die Möglichkeit, sich an die Mesner und die Pfarrsekretärin zu wenden. Diese bearbeiten die Anliegen nach bestem Wissen und Gewissen. An wen sich die Einzelnen wenden möchten, steht jedem frei.

3. Übergeordnete Kirchliche Fachstellen

Darüber hinaus besteht immer die Möglichkeit, sich an übergeordnete diözesane Stellen zu wenden. Dies sollte jedoch immer nur das letzte Mittel für Betroffene darstellen, sollten diese den Personen vor Ort nicht mehr vertrauen können. Die Entscheidung, an wen sie sich wenden möchten, steht den Betroffenen frei. Die jeweils aktuellen Zuständigen können unter folgendem Internetauftritt gefunden werden: (https://bistum-regensburg.de/dienst-hilfe/praevention-missbrauch/sexueller-missbrauch).

 

Qualitätsmanagement und fortlaufende Risikoanalyse

Alle ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter werden zu Beginn ihrer Tätigkeit in der Pfarrei über dieses Schutzkonzept aufgeklärt. Wenn sich Änderungen in der Konzeption ergeben, werden ebendiese Mitarbeiter über diese Veränderungen informiert. Das Akzeptieren und das Umsetzen dieses Schutzkonzeptes ist Voraussetzung für ehren- und hauptamtliche Tätigkeit in der Pfarrei Lupburg.

Wenn sich Änderungen an den Rahmenbedingungen der Arbeit mit Schutzbefohlenen in der Pfarrei Lupburg ergeben, muss dieses Konzept umgehend angepasst werden. Dies geschieht durch den Präventionsbeauftragten der Pfarrei und liegt in der Verantwortung des Kirchenverwaltungsvorstandes.

 

 

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Pfarramt Lupburg, Marktstr.24, 92331 Lupburg, Tel. 09492/5017, Mobil 0160/1010766, Fax 09492/905245, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.lupburg.de -> Pfarreien -> Katholische Pfarrei; www.vereine-see.de

Amtsstunden: Mo, Di, Fr von 8:30 -11:30 Uhr und Do von 16:00-18:30 Uhr besetzt. / Mi. 17:00 – 18:00 Uhr (Pfarrer).


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